Journalismus Studium - Voraussetzungen und Eignung


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Journalismus Studium - Voraussetzungen und Eignung

Der Beruf des Journalisten erfreut nach wie vor großer Beliebtheit. Gerade das Studium ist aus diesem Grund in der Regel stark nachgefragt. Studienangebote ohne eine Zulassungsbeschränkung sind aus diesem Grund praktisch an keiner Universität vorhanden. In der Regel benötigt man für ein Journalismusstudium eine Abitur- oder Fachabitur zwischen 1 und 2,0 sowie erste praktische Erfahrungen, beispielsweise durch Praktika. Mitunter gibt es darüber hinaus spezielle Eignungstests, mit denen Bewerber zusätzlich überprüft werden. Ob diese Bestandteil der Bewerbung sind und wie sie aussehen, hängt von der jeweiligen Fachhochschule ab.

Was muss man mitbringen?

Wer Journalismus studieren möchte, sollte eine gute Allgemeinbildung sowie ein großes Interesse am Tagesgeschehen mitbringen. Sprachgefühl und exzellente Deutschkenntnisse sind ebenfalls eine wichtige Voraussetzung, vor allem wenn der Traumberuf in Richtung Print- oder Online-Journalismus liegt. Hier spielt das Schulwissen nicht selten eine wichtige Rolle. Dazu kommen gute Kommunikationsfähigkeiten und die Fähigkeit, flexibel auf neue Gegebenheiten reagieren zu können. Gerade weil es sich bei Journalismus nicht um einen klassischen 8-bis-16 Beruf handelt, ist Flexibilität von großer Bedeutung.

Welche Studieninhalte erwarten angehende Journalisten?

Im Studium werden den angehenden Journalisten zunächst einmal die grundsätzlichen Handwerksfähigkeiten vermittelt. Dazu gehören zu Beginn die Themensuche und die Recherche. Beides sind oft unterschätze Bestandteile des Berufes und nehmen einen wichtigen Stellenwert in der Ausbildung ein. Anschließend lernen die Studenten die Grundlagen der verschieden Journalismus-Zweige. Dies beinhaltet Dreh- und Schnitt für den Fernsehjournalismus, Vertonung für den Radiojournalismus und natürlich das Schreiben und Layouten von Texten für den Print- und Onlinejournalismus. Darüber hinaus beinhaltet der Lehrplan Grundlagen aus den Bereichen Medienrecht, Medienökonomie und Kommunikationswissenschaft. Auch die Arbeit in Redaktionen spielt schon früh in der Ausbildung im Journalismus eine wichtige Rolle. Im späteren Verlauf des Studiums können sich die Studenten dann auf bestimmte Themengebiete spezialisieren. Dazu können Politik, Wirtschaft, Medien, oder auch Sport gehören.

Neben theoretischen Inhalten spielt zudem die praktische Ausbildung im Journalismus eine große Rolle. Aus diesem Grund gehören Praktika und andere praktische Arbeiten im großen Maße zum Lehrplan. Gerade wer nach dem Studium tatsächlich als Journalist arbeiten möchte, sollte schon während seiner Ausbildung im großen Maße praktische Erfahrung sammeln. Auf diese Weise macht man sich die spätere Jobsuche deutlich einfacher. Allerdings bedeutet ein Journalismusstudium nicht automatisch, dass später eine Anstellung als Journalist folgt. Die Öffentlichkeitsarbeit, Beratungstätigkeiten oder eine Arbeit im Marketing sind ebenfalls mögliche Berufsrichtungen nach dem Abschluss des Studiums.

Eigne ich mich für das Studium?

Aufgrund der hohen Anforderungen an Journalisten und die ebenso hohen Hürden, bevor man ein Studium beginnen kann, sind sich viele Interessenten unsicher, ob der Beruf die richtige Wahl für sie ist. Die Universitäten führen deshalb nicht selten selbst einen Eignungstest durch. An der Uni Mainz beispielsweise bestehen von rund 200 Kandidaten ca. 25 diesen Test. Hier kann ein Eignungstest weiterhelfen. Durch diesen lässt sich eine Standortbestimmung für alle Interessierten vornehmen und ermitteln, ob sich die Bewerbung auf ein Studium lohnt.


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